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Letzte Woche hatte ich wieder die große Ehre (und das ebenso große Vergnügen) auf der 7. Wolfenbüttler Kinder- und Jugendbuchwoche zu Gast zu sein, die einmal mehr unter dem Motto „Lesen verfleiht Flügel“ stattfand.

20140320_153344Mit im Schlepptau hatte ich wieder mein Jugendbuch Der Schatz der gläsernen Wächter, aus dem ich vor fünf Schulklassen vorlas – und einmal während einer Veranstaltung im AHA-ERLEBNISmuseum.

Schreiben kann eine sehr einsame Tätigkeit sein, weshalb ich mich immer sehr darüber freue, gleich mehrere Kollegen live zu treffen. So gab es für mich ein willkommenes Wiedersehen mit Dirk Walbrecker, Ursula Wolter und Nikola Huppertz.

Auch Illustratorin Silke Brix sah ich wieder – und ließ mir von ihr einige sehr nötige Ratschläge zum Thema „Schonung der Stimme“ geben. Außerdem konnte ich neue Bekanntschaften zu Boris Pfeiffer (u.a. Die ???-Kids), Karsten Teich (Erfinder von Cowboy Klaus) und Finn-Ole Heinrich schließen. (Autor von „Frerk, du Zwerg“ und anderen – und ein BEGNADETER Vorleser, vor dem ich nur vor Neid erblassen kann.)

Schön war auch das Wiedersehen mit Frau Ille Schneider, Herrn Prentzel und Frau Keitel, die zu den Veranstaltern der Jugendbuchwoche gehören.

20140320_093858Die Klasse 6 a der Großen Schule hat sich – wie ihr seht – viel Mühe mit meiner Begrüßung gegeben. Ich weiß das sehr schätzen!

Natürlich hatte bei aller Aufregung wieder vergessen, ausreichend Foto- und Videomaterial aufzunehmen (ihr kennt mich doch), aber zumindest an ein paar Schnappschüsse habe ich gedacht, wie ihr seht. Ich gelobe Besserung, ganz ehrlich. (Und an dieser Stelle noch einmal Danke an Ursula für die Fotos aus der AHA-Lesung!)

20140320_173108Wie ihr am Hintergrund erkennen könnt, widmete sich das AHA-ERLEBNISmuseum gerade ganz dem Thema „Unendliche Weiten“. Ratet mal, welcher Science Fiction-Nerd sich besonders darüber gefreut hat.

Seit meiner letzten Lesung war fast genau ein Jahr vergangen, aber anders als damals war es dieses Mal für mich leichter, mich warm zu lesen. Allerdings ist das altbekannte Kribbeln im Bauch nie ganz vergangen – wahrscheinlich wird es mich noch bei der hundertsten Lesung begleiten.

Da ich den „Schatz“ inzwischen in und auswendig kenne, war der für mich schönste Teil jeder Lesung die Frage- und Antwortrunde, bei der ich ein bisschen von meinem Werdgang, meinen verschiedenen Projekten und Vorbildern erzählen durfte. Und ja, auch dieses Jahr wurde wieder die Frage nach meiner Schuhgröße gestellt. Ganz ehrlich Leute, so groß sind die Dinger nicht!

20140320_150753Ein Schnappschuss vom Autorentreff in der Wolfenbüttler Stadtbibliothek. Dort gab es nicht nur meine Bücher auszuleihen – sondern auch einige meiner Hörspiele!

Leider machte sich meine Erkältung, die ich bis dato erfolgreich zurückgedrängt hatte, eher schnell als langsam bemerkbar und schon am zweiten Tag fühlte sich mein Nasen- und Rachenraum an wie radioaktives Sperrgebiet. Glücklicherweise konnte ich – nicht zuletzt dank Silkes Tipps – das Schlimmste bis zum Schluss hinauszögern. Aber natürlich bekam ich keine 12 Stunden nach meiner Heimkehr die Rechnung dafür präsentiert und zwar in Form der übelsten Erkältung seit Jahren.

Die Folge: Erzwungene Schonzeit, sowie jede Menge Tee und Salbeibonbons. (So richtig blau machen konnte ich allerdings nicht, denn ein gewisses Buch um einen gewissen Ex-Raumpiraten in einem gewissen Paralleluniversum brauchte die übliche Last Minute-Aufmerksamkeit. Dazu in Bälde mehr.)

Nichtsdestotrotz meine ich es, wenn ich sage, dass die Jugendbuchwoche ein großes und leider viel zu kurzes Vergnügen war. Ich hoffe, ich kann auch nächstes Jahr wieder in Wolfenbüttel zu Gast sein.

Allerdings steht jetzt schon für mich fest, dass ich dann DRINGEND mit einem neuen Jugendbuch am Start sein muss, denn ich habe so oft aus „Der Schatz…“ gelesen, dass ich langsam jedes Gefühl für das Buch verliere. (Sagt hundert Mal „Gabel“ hintereinander weg und ihr wisst, was ich meine.)

Glücklicherweise ist da schon was in Planung…