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Letzten Mittwoch war es so weit: es ging für mich nach Wolfenbüttel, um an der 6. Wolfenbütteler Kinder- und Jugendbuchwoche teilzunehmen, die dieses Jahr unter dem Motto „Lesen verleiht Flügel“ stattfand.

Dabei hatte ich das Vergnügen, meine Kollegen Nikola Huppertz, Doris Meißner-Johannknecht, Cornelia Funke, Bettina Obrecht und Dirk Walbrecker wiederzusehen – wenn auch nur verdammt kurz. (Eines unserer Früstückstischgespräche drehte sich übrigens um Shades Grey, Die Tribute von Panem, Twilight und Micky Maus.)

Ich war zu sechs Lesungen eingeladen, drei am Donnerstag, drei am Freitag. Es war das erste Mal, dass ich aus Der Schatz der gläsernen Wächter vor Publikum las, weswegen ich noch aufgeregter war als üblich. Aber die Kids haben es mir zum Glück sehr einfach gemacht.

Meine ersten beiden Lesungen fanden in der schicken Schülerbibliothek des Theodor Heuß-Gymnasiums statt, einmal vor zwei, dann vor einer Klasse. Danach ging es weiter ins Gymnasium im Schloss, in dem ich letztes Jahr schon einmal zu Gast war.

Am Freitag ging es dann zuallererst in das Gymnasium Große Schule, welches quasi einen Steinwurf entfernt von unserer Unterkunft in der Bundesakademie für kulturelle Bildung liegt.

Anschließend folgte eine Lesung vor zwei Klassen in der IGS Wallstraße, danach wurde ich zur letzten Lesung der Woche gefahren, welche ein weiteres Mal im Gymnasium im Schloss stattfand.

Hinterher war ich kaputt – aber glücklich. (Wenn die Lehrerin einer „Problemklasse“ einem sagt, dass „die Kinder noch nie so leise“ waren, dann hat man irgendwas richtig gemacht, glaube ich.)

Ein besonderes Vergnügen bei Lesungen sind die Gespräche mit dem Publikum. Und die Fragen, die man gestellt bekommt. Meine liebste davon: „Welche Schuhgröße haben Sie?“ (Antwort: „Gigantisch!“)
Ein weiteres Highlight folgte, als ich von meiner eher unrühmlichen Schullaufbahn erzählte. Daraufhin eins der Kids stolz: „Aber jetzt machen Sie was Vernünftiges!“

In aller Aufregung habe ich natürlich vergessen, alles fotografisch zu dokumentieren. Glücklicherweise hat Frau Cosima Rinas aus der 6 b im Gymnasium am Schloss mehr Geistesgegenwart gehabt als ich.

Kurzum: die Kinder- und Jugendbuchwoche hat mir enormen Spaß gemacht und ich hoffe, ich habe irgendwann noch einmal das Vergnügen, vielleicht sogar mit einem neuen Jugendbuch. (Vielleicht sogar Kailani – ich erzähle euch zu gegebener Zeit mal davon.)

Vielen Dank noch einmal an Frau Schneider und Frau Keitel, die mit Rat und Tat zur Seite standen und ich mich zu den einzelnen Lesungen chauffierten!

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